Wenn wir bei Ducati von „italienischem Charakter" sprechen, meinen wir zwei Eigenschaften. Erstens: Purismus und Ästhetik. An unseren Motorrädern findet man nur das Wesentliche, jedes Bestandteil ist unverzichtbar und nichts lenkt von der klaren Linie ab. Zweitens: Kompaktheit. Das betrifft sowohl die Abmessungen, als auch den Gesamteindruck.
Die eigentliche Schönheit entsteht durch den Purismus der bis ins kleinste Detail gepflegt wird. Das schnörkellose Design und die klare Anmutung erzeugen eine unvergleichliche Exklusivität.
Die zweite Phase beginnt mit der Fertigung eines Tonmodells im Maßstab eins zu eins. Das Motorrad präsentiert sich erstmals in Lebensgröße in 3D.
Dieser Prozess unterstützt die Designer bei der Definition des maximal möglichen Gleichgewichts der Formen.
Die nächste, aus dem Automobilbereich übernommene Phase, ist die Modellierung des Tons. Wie ein Team von Bildhauern erschaffen sie ein „Kunstwerk", das anschließend gescannt und in digitale in 3DDateien verwandelt warden kann. Jetzt beginnt die Arbeit der virtuellen Modellierung (CAS) und der mechanischen Entwurfsplanung (CAD).
Ist diese Arbeit beendet, geht es daran, den ersten Prototypen zu bauen. Neben der technischen Zuverlässigkeit wird damit auch die Wirkung auf mögliche Kunden getestet.
Aus der anfänglichen Skizze ist jetzt ein „lebendiges" Objekt geworden. 1000 Tage harter Arbeit mit unzähligen Skizzen, Träumen und Diskussionen werden jetzt auf Herz und Nieren getestet. Auf magische Weise ist so eine neue unverwechselbare Ducati zum Leben erweckt worden - auch wenn der Weg in die Serienproduktion noch lang sein wird ...