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50er Jahre

Fabio Taglioni kommt zu Ducati
1952 entstand die Cruiser, ein futuristischer Motorroller mit 175 cm³, Elektrozündung und Automatikantrieb.
1953 präsentierte Ducati eine wirtschaftliche und spartanische 98er, die innerhalb kürzester Zeit auf 125 cm³ vergrößert wurde.

1954 kam ein Mann in das Unternehmen, der sich zur Legende entwickeln sollte: Ingenieur Fabio Taglioni, aka „Doktor T". Der Lehrer der „technischen" Schule in Imola hatte bereits technisch originelle Motoren von verblüffender Leistung gebaut. Das kühne und antikonformistische Design Taglionis hatte seine Feuertaufe in Renngeschehen. Sofort nach seinem Eintritt in Ducati wollte Taglioni während den „Granfondo"-Rennen wie dem „Mailand-Taranto" und dem „Giro d'Italia"die Qualität seiner Lösungen unter Beweis stellen.

Ende 1956 bestand die Ducati-Baureihe in den Produktsegmenten Turismo, Special und Sport - Motorräder aus 175er Viertakter, die herausragende Leistungen an den Tag legten (110-120-135 km/h). Auf der Mailänder Messe 1957 wurde neben den genannten Modellen auch die „America" ausgestellt.

Im Verlauf des Jahres 1958 produzierte Ducati unter anderem die 200er „Elite". 1958 war aber auch das Jahr, in dem das von Ingenieur Taglioni seit 1955 entwickelte desmodromische System seinen Triumph feierte. Aus diesem Entwurf entstand 1960 die bekannte Zweizylindermaschine mit 250 cm³, welche Ducati auf Wunsch des weltberühmten Rennfahrers Mike HailwoodTM baute. Produktionsziel war es, mit diesem Motorrad alle anderen zu übertrumpfen und einfach überall zu gewinnen.

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