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2000er

Die 2000er Jahre waren sowohl wettkampftechnisch als auch hinsichtlich der Festigung der Position Ducatis auf dem weltweiten Motorradmarkt von großer Bedeutung. Zu den wichtigsten Events dieser Zeit zählen das Debüt beim MotoGP und der nachfolgende Weltmeistertitel sowie der Wechsel in der Firmenleitung und die damit einhergehende Übernahme durch Investindustrial.

Der Dreifachsieg von Troy Bayliss bei den Superbike-Weltmeisterschaften (2001, 2006 und 2008) hat im Herzen der Ducatisten unvergessliche Erinnerungen hinterlassen.

Troy Bayliss springt in der Saison 2000 für den fahruntüchtigen Carl Fogarty ein.

Der im Jahr 2000 organisierte Online-Verkauf der von Pierre Terblanche designten MH900 erweist sich als internationaler Erfolg.

2003 ist das Ducati-Premierejahr beim MotoGP. In diesem Jahr erzielt Loris Capirossi den ersten historischen Sieg auf der Catalunya-Rennstrecke.

Die 1998 ins Leben gerufene World Ducati Week wird für alle Ducati-Anhänger zu einem weltweiten Event.

Die 1998 ins Leben gerufene World Ducati Week wird für alle Ducati-Anhänger zu einem weltweiten Event.

Erstmals in der Geschichte des Motorradsports baut ein italienischer Hersteller eine echte Replica eines Rennmotorrads. 2006 ist das Geburtsjahr der Desmosedici RR.

Gabriele Del Torchio, das derzeitige geschäftsführende Vorstandsmitglied löst im Mai 2007 Federico Minoli ab.

2007 gewinnt Ducati die MotoGP-Weltmeisterschaft. Casey Stoner und Ducati holen den Piloten- und Konstrukteurstitel.

2007 gewinnt Ducati die MotoGP-Weltmeisterschaft. Casey Stoner und Ducati holen den Piloten- und Konstrukteurstitel.

In der zweiten Hälfte der 2000er Jahre kamen immer fortschrittlichere neue Modelle auf den Markt.

 
 
Der Traum, der nie endet

Im Jahr 2000 kam die aus der Feder von Pierre Terblanche stammende MH900e auf den Markt: Das erste, ausschließlich im Internet vertriebene Motorrad. Im Anschluss an diesen Verkaufserfolg verstärkte Ducati seine Webpräsenz und richtete die Webseite Ducati.com ein. Die Rennsaison von Ducati Corse endete mit dem neunten SBK-Konstrukteursweltmeistertitel, der trotz des Zwangsrückzugs von „King" Carl Fogarty nach dem schlimmen Sturz von Phillip Island errungen werden konnte.

2001 feierte das Unternehmen schließlich - seit der 1993 verkauften Monster -die 100.000ste verkaufte Maschine und lancierte die Multistrada. Erstmalig holte man vor der Entwicklung die Meinung der Fangemeinde bezüglich der Konstruktion eines Motorrads ein. Mit einem fantastischen Doppelsieg in Assen gewann Troy Bayliss die Superbike-Weltmeisterschaft und Ducati Corse kündigte an, mit dem neuen Desmosedici Motor ab 2003 an der MotoGP Weltmeisterschaft teilzunehmen.

Ducati organisierte den ersten Motorrad-Fahrkurs für Frauen und sponserte die erste historische Neuauflage des „Motogiro d'Italia". An 2001 erinnern wir uns aber auch, da in diesem Jahr der letzte der drei Gründerbrüder, Bruno Cavalieri Ducati, und Fabio Taglioni, Urvater des 90°-V-Zweizylindermotors, von uns ging.

Wichtigstes Event 2002 war die dritte WDW, das weltweite Ducati-Treffen, das erstmalig über eine ganze Woche stattfand. Außerdem wurde die 999 präsentiert, die von der englischen Zeitschrift Motorcycle News als „Motorrad des Jahres" betitelte wurde . Auf Wettkampfebene wurde die Desmosedici, die „Ducati-Waffe" für die GP1-Meisterschaft, weiterentwickelt, die der Presse beim Großen Preis von Mugello erstmalig vorgeführt wurde. Bei der Superbike-Weltmeisterschaft erzielte Ducati den 11. Konstrukteurstitel.

Die Multistrada wurde nach zwei weiteren Jahren Entwicklungsarbeit 2003 Realität. Ducati feierte mit Troy Bayliss und Loris Capirossi auf der Desmosedici V4 die Rückkehr in die Moto GP-Meisterschaft. Die erzielten Ergebnisse übertrafen jede Erwartung: ein Sieg, zwei zweite Plätze, sechs dritte Plätze, drei Pole-Positions und der zweite Platz in der Klassifizierung der Konstrukteure. In der Superbike-Weltmeisterschaft eroberte Ducati erneut den Fahrertitel mit Neil Hodgson sowie den Konstrukteurstitel. Auf der Messe in Tokyo wurden im Oktober die drei neuen „Concept bikes" präsentiert: die Sportclassic-Modelle.


2004 teilte Ducati die Entscheidung mit, alle drei SportClassic Modelle in Produktion zu bringen. Die WDW fand bereits zum vierten Mal statt und zog so viele Motorradfans wie nie zuvor an: Auf der Veranstaltungsbühne kündigte Federico Minoli das Projekt Desmosedici RR an, eine limitierte Neuauflage des MotoGP-Renners als Straßenmaschine.

2005 wurde das Hypermotard-Projekt angekündigt, das zwei Jahre später in Produktion gehen sollte. Im Dezember wurde die italienische Gruppe Investindustrial Mehrheitsaktionär von Ducati.

2006 war die Geburtsstunde des Desmoblog, dem offiziellen Blog des Unternehmens aus Bologna: man war weltweit der einzige Motorradhersteller, der im Besitz eines von seinem Vorsitzenden betriebenen Blogs ist. Während des GP von Mugello wurde die Desmosedici RR dem Publikum vorgestellt. Die 1098 löste die 999 ab und wurde sofort zum Motorrad mit dem „Besten Design" des Jahres gewählt.


2007 übernahm Gabriele Del Torchio die Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandmitglieds Federico Minoli. Die World Ducati Week fand mittlerweile zum fünften Mal statt. Diesmal konnte ein absoluter Rekord aufgestellt werden: 50.000 Fans und 20.000 Motorräder fanden sich in Misano ein. 2007 startete auch die Produktion drei neuer Modelle: 1098, Hypermotard und Desmosedici. Allem voran war 2007 aber auch das Jahr, in dem Ducati den ersten Fahrertitel bei der MotoGP-Meisterschaft einfuhr. Dies war Casey Stoner zu verdanken, der den Titel am 23. September auf der Motegi-Rennstrecke in Japan holte. Direkt danach holte Ducati auch die Team- und Konstrukteurstitel - die Krönung eines unvergesslichen Jahres.


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