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Franco Farnè

Franco Farné 1958 auf der Rennstrecke in Riccione.

Franco Farnè im Sattel einer Ducati 125 auf der Rennstrecke in Gallarate im Jahr 1957.

Im Verlauf seiner langen Karriere war Franco Farnè einer der meist prämierten Ducati-Piloten. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Italienische Meisterschaft der 100er und 125er Klasse.

Franco Farné mit Mechanikern und der 250 Desmo, der 1960 für Mike Hailwood™ designten Zweizylinder-Maschine.

Als Chefmechaniker leistete Farnè einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der wichtigsten Motorräder für den Straßen- und Rennstreckeneinsatz.

Das Duo Farnè-Taglioni gilt in der Motorradgeschichte als unschlagbares Spitzenteam.

Zahlreiche Piloten profitierten von der Erfahrung Farnès. Einer der bekanntesten davon war zweifellos Giancarlo Falappa.

Die lange Karriere von Franco Farnè endete mit einem ultimativen Highlight – dem vierten Weltmeistertitel von Fogarty im Jahr 1999.

 
 

Ein Name zieht sich durch die gesamte Ducati Geschichte und begleitet all ihre Motorräder von den Anfängen bis heute: Franco Farné. Lange bevor Fabio Taglioni in dem in Bologna ansässigen Unternehmen anfing und dort die technischen Prinzipien revolutionierte, fuhr Farné bereits Rennen mit dem Cucciolo und war als Mechaniker im Werk tätig.

Seine Erfolge als Pilot waren begrenzt, aber als Testfahrer und Mechaniker spielte er bei allen großen Siegen von Ducati eine große Rolle - angefangen beim triumphreichen Comeback von Mike Hailwood® auf der Isle of Man bis hin zum Sieg von Paul Smart bei den 200 Meilen von Imola. In den 1970er Jahren gehörte er zur kleinen Personengruppe, welche die Rennabteilung aufrechterhielt, nachdem sie aus dem Werk ausgelagert und von der Kontrolle durch die staatliche Leitung, der die Unternehmensführung unterlag, getrennt wurde. Man verfolgte die Strategie, die Struktur des NCR Rennstalls zu nutzen, der aus Spezialisten für Wettkampfmotorräder wie Giorgio Nepoti und Rino Caracchi

gebildet wurde, wo die Motorräder für die Formel 1 und Ausdauerrennen vorbereitet wurden.

Damals glaubten bei Ducati ausschließlich Fabio Taglioni und Franco Farné an die Bedeutung der Wettkämpfe und machten den Mangel an Ressourcen - bedingt durch die wirtschaftlich unsichere Lage des Unternehmens und das wenig weitsichtige Management, das die Prestigekraft der Wettkämpfe für das Unternehmen nicht zu verstehen wusste - durch ihren leidenschaftlichen Einsatz wett.

In den 80er und 90er Jahren arbeitete Farné bereits unter der Leitung der Brüder Castiglioni in der Rennabteilung, der er bis zu seiner Pensionierung mit 62 Jahren 1996 die Treue hielt. Ein volles Arbeitsleben bei Ducati endete zwar, doch Farné legte keineswegs die Hände in den Schoß! Er arbeitete bis 2000 weiter mit der Rennabteilung zusammen. Dann folgte er dem Ruf von Bimota und kümmerte sich um das Team, das an der SBK-Weltmeisterschaft teilnahm.

Als dieses Team Schiffbruch erlitt, da die angekündigten Sponsoren schließlich nicht antraten, wechselte Farné zum Team NCR, was fast so viel bedeutete wie zum Ursprungswerk zurückzukehren.

50 Jahre nach seinem Arbeitsbeginn bei Ducati lebt der historische Techniker des in Borgo Panigale ansässigen Unternehmens weiter in seiner ihn von jeher umgebenden Welt - dem bekannten Rennstall NCR.

Auszug aus Passione Ducati - Ausgabe De Agostini/Altaya, mit freundlicher Genehmigung des Verlegers

 

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